Beiträge mit dem Schlagwort: Bürgerbeteiligung

Archäologie und Bürgerbeteiligung

Archäologie und Bürgerbeteiligung – kann das funktionieren?

Seit einigen Jahren beschäftigte ich mich mit diesem wichtigen Thema. 2019 haben Sigrid Peter und ich einen Round Table während des CHNT Kongresses organisiert. Auch heuer diskutieren wir wie sich Laien und Archäologen ergänzen können. Ich würde mich sehr freuen, wenn neue Ideen oder Meinungen dazukommen.

Der „call for papers“ ist noch bis 31. Juli 2020 offen.  Details zum Round Table befinden sich im CHNT Blog: https://www.chnt.at/chnt-blog/

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B wie …

 

 

Bürgerbeteiligung

Sollen Bürger Archäologen aushelfen? Warum? Wie können sie ihr Wissen einbringen und damit der wissenschaftlichen Forschung helfen? Was müssen wir beachten? Welche Vorteile bringt die Digitalisierung in der Bürgerbeteiligung? Kann mit Hilfe der Neuen Technologien eine größere Spannbreite an Bürgern für Archäologie und Denkmalpflege angesprochen werden?

© Verein zur Erhaltung und Erforschung der Burg Ried am Riederberg

Die Beteiligung interessierter Personen an verschiedenen archäologischen Projekten (Ausgrabungen oder Oberflächenbegehungen / Survey) hat zu gegenseitigem Verständnis und zum Wunsch nach stärkerer Institutionalisierung solcher Kooperationen geführt.

Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Peter Finke hat ein Buch mit dem Titel „Citizen Science: Das unterschätzte Wissen der Laien“ geschrieben. Darin zeigt er auf, was viele Laien und Ortskundige wissen und Wissenschaftler nicht ein Mal ahnen können. In diese Richtung sollen auch Heimatforscher angesehen werden.

Anfang November 2019 haben Sigrid Peter und  ich beim „Cultural Heritage and New Technologies“ Kongress der Stadtarchäologie der Stadt Wien einen Round Table organisiert, der genau diesem Thema gewidmet war. Kollegen aus England und Österreich teilten ihre Erfahrungen. Herauskam, dass dort wo Bürgerbeteiligung stattfindet, Sondengänger ihre „Schatzsuche“ aufgeben, da sie nun verstanden haben, dass ein Objekt ohne seinem Kontext nicht verstanden werden kann. „Dadurch ist der Befundzusammenhang nachhaltig gestört und zumeist auch noch der Verlust des datierenden Objekts zu beklagen. Dies ist stärker noch als der Verlust der Objekte an sich, für Wissenschaft und Öffentlichkeit, der Grund, warum das Verhältnis zwischen archäologischer Fachwelt und Sondengängerszene konfliktbeladen und der Begriff „Hobbyarchäologe“ zu vermeiden ist.“ sagt Jutta Leskovar, Prähistorikerin am Oberösterreichischen Landesmuseum.

Doliche / Türkei




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