Beiträge mit dem Schlagwort: Experimentelle Archäologie

Gallische Champignons

 

Seit 4 Wochen gibt es keine antiken Kochkurse mehr. Das stimmt mich sehr traurig. 😣😥 Aber ich habe mir überlegt,  wie ich euch antikes Essen trotz körperlicher Distanz,  also kontaktlos, näher bringen kann 👍🏻😀.

Nach einem ersten Schritt-für-Schritt Video eines mesopotamischen Rezeptes,  folgt nun eines aus der Zeit der Kelten: Champignons oder Steinpilze nach gallischer Art…

 

 

Ich bin gespannt, wie es euch schmeckt. Wer kocht es nach und postet ein eigenes Foto als Kommentar ? Ich freue mich auf Rückmeldungen.

 

 

 

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Was sind Antike Kochkurse?

Archeomuse bietet seit 2015 eine innovative Alternative Archäologie und Geschichte zu erleben, ganz nach dem Motto: “ Archäologie mit allen Sinnen erleben“.

Durch die entspannte Atmosphäre bei einem Kochkurs, wo gemeinsam alte Gerichte nachgekocht werden, wird das Wissen über Antike Koch-und Essgewohnheiten von der Steinzeit bis ins Mittelalter angenehmer vermittelt.

 

 

Durch die Covid19-Krise, die derzeit die Welt beherrscht, finden keine antiken Kochkurse statt. Hier finden Sie die Termine,  sobald das Leben im öffentlichen  Raum wieder möglich ist.

Bis dahin können Sie Gutscheine kaufen. „Gerade jetzt haben wir nicht die Möglichkeit, alles zu machen, was wir gerne möchten. Friseurtermin, Shoppingtrip & Restaurantbesuch müssen jetzt eben warten. Doch du kannst dir jetzt schon einen Gutschein sichern und ihn später einlösen. Das sorgt nicht nur dafür, dass du die Kleinunternehmen unterstützt, sondern steigert auch die Vorfreude. Und die ist bekanntlich die schönste Freude!“ Sagen die Initiatoren der Plattform www.zusammen-leiwand.at

Genauso unterstützt derzeit die Homepage coronasupportboard.com  kleine Betriebe. Danke für Ihre Unterstützung!

 

 

 

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Mesopotamisches Rezept verfilmt!

Wenn ArcheoTube filmt und Fragen stellt während Archeomuse kocht, kommen Küchengeheimnisse aus dem alten Mesopotamien ans Tageslicht 😉

Schaut euch das 10-min. Video an und sagt mir, wie es euch gefallen hat.

Weitere Videos sind geplant!! Gibt es ein antikes Rezept, das ihr gerne „Schritt für Schritt“ erklärt bekommen möchtet? Nur zu! Sagt es mir und ich versuche es nachzukochen…

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Tag der Blockflöte

Für dich ausgegraben….

 

Der internationale Tag der Blockflöte (10. Jänner) wurde 2007 ins Leben gerufen. Mitglieder des Onlineforum „Lizard Lounge“ sollen laut einigen Internetquellen die Initiatoren dieses Fest- und Gedenktages sein. Doch muss darauf gleich verwiesen werden, dass die Quellen sehr ungenau und weder Urheberschaft noch Stellungnahme durch dieses Onlineportal vorhanden sind. Die Blockflöte ist fast jedem Kind durch den Musikunterricht in der Schule bekannt und ein Begriff. Unzählige Generationen sind mit diesem scheinbaren einfachen Holzinstrument aufgewachsen.

Flöte

Medienberichten zufolge soll sich dies in den letzten Jahren aber drastisch geändert haben. War das mit ein Grund einen „Tag der Blockflöte“ auszurufen? Um dieses Musikinstrument wieder modern und attraktiv zu machen? Freuen wir uns einfach, dass dieses Instrument einen  eigenen Gedenktag erhalten hat.

Wusstet ihr, dass eines der ältesten Musikinstrumente, das in Europa bis jetzt gefunden wurde, eine Flöte aus Grubgraben bei Kammern in Niederösterreich (Österreich) ist? Kammern ist eine Marktgemeinde im Bezirk Krems-Land.  Diese Knochenflöte datiert um ca. 19.000 v. Chr. (Paläolithikum oder Altsteinzeit). Heute kann man sie im Naturhistorischen Museum in Wien bewundern.

FlöteKrems

Knochenflöten sind sehr einfache kleine Blasinstrumente und somit die ältesten archäologisch nachgewiesenen Musikinstrumente des Menschen. Diese Flöten waren hohle Knochen mit Löchern, bei denen der Ton durch eine Kernspalte generiert werden konnte. Nach und nach entwickelten sich verschiedene Flötenformen mit anderen Materialien wie Metall oder Holz.

Da uns aus der Steinzeit keine schriftlichen Quellen bekannt sind, sind auch die Melodien nicht überliefert. Die Erforschung archäologischer Musik beschäftigt seit einigen Jahren viele Kollegen. Sie versuchen durch experimentelle Archäologie alte Handgriffe (für die Jagd oder im Alltag) nachzuahmen. Auch die Rekonstruktion archäologischer Musik zeigt, dass mit diesen einfachen Instrumenten bedeutende und abwechslungsreiche Musik gespielt werden kann.

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E wie …

 

Experimentelle Archäologie

Dieses Spezialgebiet der Archäologie widmet sich archäologischer Fragestellungen. Archäologen finden Alltagsgegenstände und möchten Herausfinden wie diese genau verwendet wurden. Besonders im technischen Bereich hilft die experimentelle Archäologie einzelne Bewegungen oder Verwendungen besser zu verstehen. Manche Fragen lassen sich erst durch Experimente beantworten.

Damit die experimentelle Archäologie wirklich unterstützen kann, müssen im Vorfeld genaue Fragen gestellt werden; dazu kommt, dass die Ergebnisse messbar und jederzeit reproduzierbar sein müssen. Natürlich muss jede Arbeit bzw. jeder Arbeitsschritt genauestens dokumentiert werden.  Die Publikation der Ergebnisse kann jedem weiteren Archäologen als eine wichtige Informationsquelle dienen.

Mit Definition erscheinen nun viele Museumsangebote für Schulen als nicht experimentelle Archäologie.  Sie gehören eher zur Museumspädagogik. Zu dieser Vermittlungsarbeit kommen we an anderes mal zu sprechen.

Die Rekonstruktion – also die Herstellung von Materialidentischen und funktionalen Replika – kann tatsächlich nur Dank experimenteller Archäologie durchgeführt werden. um solche Rekonstruktionen durchführen zu können, muss die Person technisch versiert sein und sich mit Archäologie auskennen! Dieses Spezialgebiet nennt man Archeotechnik.

Das vielleicht bekannteste Beispiel der experimentellen Archäologie ist der Bau der einer mittelalterlichen Burg in Frankreich: Guédelon. Seit 1997 werden ausschließlich mit Techniken und Materialien aus dem 13. Jh. eine Burg erbaut.

Der Öffentlichkeit bekannter sind eventuell Experimente, die stark in den Medien präsent waren, wie z.B. „Steinzeit – das Experiment“ 2006 produzierte SWR diese Dokumentation in drei Teilen. Darin geht es um Menschen, die in Pfahlbauten einen Sommer lang wie in der Steinzeit leben sollen.

Wer sich für experimentelle Archäologie interessiert, kann dieses Fach an der Universität Exeter studieren! Ein großes Freigelände sowie ein Labor stehen zur Verfügung. Und wer nicht so weit verreisen möchte, kann in Wien am VIAS (Vienna Institute for Archaeological Science) miterleben wie verschiedene Forschungsfragen gestellt und beantwortet werden.

 

 

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