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Luftbildarchäologie

Unter dem Begriff Luftbildarchäologie versteht man einerseits die Beobachtung aus der Höhe von archäologischen Bodenstörungen (Mauern, Bewuchsmerkmale usw…) und andererseits die Aufnahmen von archäologischen Fundstellen aus der Luft. Diese Aufnahmen können entweder durch Flugzeuge, Hubschrauber, Ballone oder Satelliten aufgenommen werden. Neuerdings werden auch Drohnen eingesetzt.

Um einen geeigneten Ort für eine Forschungsgrabung auszusuchen, werden im Vorfeld Luftbilder gemacht und ausgewertet. Dann folgt eine Landbegehung (auch Prospektion genannt) und erst anschließend wird das genaue Grabungsgebiet vermessen und abgesteckt.

Diagramm_bewuchs

Bodenbeschaffenheit und Bodenbewuchs – Wikipedia

Aber auch um Anzeichen von Veränderungen (Witterungsbedingt oder durch Menschen zerstört) bei Bodendenkmäler kommt die Luftbildarchäologie zum Zug. Da wir in Europa immer öfter sehr trockene Sommer haben, nutzen Archäologen die Luftbildarchäologie um neue noch im Boden verborgene Fundorte zu entdecken. Ein Beispiel dafür wurde viel in den Medien diskutiert: Deutschland. Auch wie das Getreide wächst, sagt uns was darunter im Boden sein könnte. mit Hilfe der Luftbildarchäologie kann man sich ein besseres Bild machen.

 

Die Luftbildarchäologie ist eher zufällig entstanden: bei einer Militärübung 1906 über Salisbury (England) wurde ein Leutnant vom Wind abgetrieben und überflog Stonehenge. Geistesgegenwärtig richtete er seine Kamera auf den Steinkreis und machte Photos!

 

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